Der Weg, den ich im letzten Jahr gegangen bin, war kein einfacher. Und doch war das der Weg zu meiner wahren inneren Stärke. Vor meiner Brustkrebsdiagnose war ich eine Frau, die sich für stark hielt. Doch die Strahlentherapie, die Operation und die Hormonersatztherapie brachten mich an meine Grenzen. Vor allem die Hormonersatztherapie. Ich war immer wieder von den dunklen Seiten des Lebens umgeben, und die äußeren Belastungen wollten mich niederdrücken. Doch dann passierte etwas, das alles veränderte.

Der Wendepunkt: Als mein altes Ich starb
Es war nicht der Moment der Diagnose, der mich verwandelte. Es war der Moment, als mein altes Ich während der Strahlentherapie starb. Ein Tag, an dem ich stundenlang alles in meinem Leben beweinte. Am Abend, als ich erschöpft ins Bett fiel, wurde mir klar, dass sich ein Teil meines alten ICHs verabschiedet hatte. Auf nimmer Wiedersehen - einfach gestorben. Es kommt nicht wieder. Ich wusste, wenn ich nicht endlich eine tiefere Verbindung zu mir selbst eingehe, dann würde der „Jonathan“ (so nannte ich meinen Brustkrebs) wiederkommen. Ich vertraute darauf, dass ich göttlich geführt wurde. Ich begann, mich bewusst mit meinem Leben auseinanderzusetzen und alles, was mich belastete, loszulassen. Es war ein Prozess voller Schmerz und Wut, aber auch voller Erlösung.
Wahre Weiblichkeit: Ein Tanz zwischen Stärke und Sanftheit
Die wahre Weiblichkeit, die ich heute lebe, hat sich verändert. Sie ist nicht nur stark, sondern auch zart und mitfühlend. Ich habe gelernt, dass wahre Stärke nicht bedeutet, alles alleine tragen zu müssen. Sie bedeutet, sich selbst so zu lieben, wie man ist – mit all seinen Schwächen und Stärken. In meiner tiefen Auseinandersetzung mit meiner Spiritualität, durch die Verbindung zu meinen Ahnen und durch meine Arbeit mit dem Quantenfeld, habe ich verstanden, dass wahre Weiblichkeit in der Balance liegt – zwischen Geben und Empfangen, zwischen Stille und Handlung.
Die dunklen Zeiten: Meine Schattenarbeit
Es gab Momente, in denen ich mich völlig verloren fühlte. Mein inneres Chaos spiegelte sich in meinem äußeren Leben wider, und ich fand mich in toxischen Mustern wieder. Doch genau in diesen Momenten, als ich am tiefsten unten war, fand ich mich selbst. Die Konfrontation mit meinem Schatten war notwendig, um zu wachsen. Ich begann zu verstehen, dass ich mich in jedem Bereich meines Lebens selbst respektieren und einstehen muss – sei es in meiner Arbeit, in meinen Beziehungen oder in meiner Selbstfürsorge. Und wie mein Schattenmeisterzwilling mir immer sagte: "Nimm dich wichtig"
Was ich dir heute mitgeben möchte
Der Weg zur inneren Frau ist keine geradlinige Straße. Er erfordert Mut, Vertrauen und vor allem Selbstliebe. Wenn du deine innere Stärke finden willst, dann sei radikal ehrlich zu dir selbst. Sieh hin, was dir im Außen begegnet und frage dich, was es in dir auslöst. Was spiegelt dir das Leben? Was darfst du loslassen, um Platz für Neues zu schaffen? Erkenne, dass du wichtig bist, dass du dir selbst die Liebe geben kannst, die du oft im Außen suchst. Alles, was du brauchst, ist bereits in dir.
Was hat sich verändert?
Heute fühle ich mich stark, und gleichzeitig ruhig und in Frieden mit mir selbst. Ich bin nicht mehr von der Meinung anderer abhängig. Ich vertraue dem Leben und weiß, dass alles, was zu mir gehört, zu mir kommen wird. Wenn ich in alte Muster falle, erkenne ich sie sofort. Ich bin nicht mehr die Frau, die sich von ihren Ängsten leiten lässt. Ich nehme mich heute selbst wichtig – und das ist keine Narzissmus, sondern gelebte Selbstliebe.
Jeden Morgen danke ich dem Leben und dem Universum für die Chance, weiter zu wachsen. Es ist ein kontinuierlicher Prozess, aber ich bin auf dem besten Weg – und das ist der wahre Sieg.
Die Büchse der Pandora: Ein neuer Blick auf das, was wir fürchten
In all dem Schmerz und die Verzweiflung, den ich an manchen Tagen erlebte, öffnete sich die heiß geliebte Büchse der Pandora – eine tief verborgene Quelle meiner tiefsten und ältesten Ängste, Zweifel und Schatten. Doch anstatt mich von ihr zerstören zu lassen, habe ich gelernt, dass das, was uns am meisten fürchtet, oft das ist, was uns zur größten Heilung führt. Alles, was herausbricht, darf transformiert werden. Was früher wie ein Fluch schien, wurde schließlich zu meiner größten Quelle der Stärke. Die dunklen Seiten des Lebens – sie sind ein Teil von uns, aber sie definieren uns nicht. Wir dürfen sie integrieren. Die Welt ist polar und dual
Mehr in meinem Podcast Wild Woman Spirit
#Weiblichkeit #InnereHeilung #Transformation #Selbstliebe #Schattenarbeit #Selbstwert #FrauSein #WahreKraft #Vertrauen #wildwomanspirit #luziabroek
Kommentar hinzufügen
Kommentare